Aktuelle NABU-Initiativen zum Erhalt der Steinkauz-

Biotope in Heidelberg

Neben dem Anbringen von Nisthilfen kommt dem Schutz der Lebensräume und der Nahrungsgrundlagen eine zentrale Bedeutung für den Erfolg des Projektes zu. Der NABU wird auch hier weiterhin sehr aktiv sein:

  • Wir setzen uns als Bündnispartner für eine naturverträgliche Umsetzung des Masterplans Neuenheimer Feld ein – das schützt auch geeignete Kauzlebensräume im Handschuhsheimer Feld.
  • Wir erarbeiten Stellungnahmen zu Eingriffsvorhaben sowie zum Artenschutz und verleihen Steinkauz und Verwandten eine Stimme bei Planungsverfahren.
  • Wir erhalten und vernetzen halboffene, strukturreiche Lebensräume in Heidelberg und Umgebung – geeignete Nahrungsflächen für den Steinkauz.
  • Wir bewirtschaften unseren NABU-Garten in Handschuhsheim naturverträglich – ohne Pflanzenschutzmittel und vorwiegend mit heimischen Pflanzenarten – ein Reservoir für die bevorzugten Beutetiere des Steinkauzes.

Am Samstag, den 25. Februar 2017 haben der NABU Heidelberg und die Initiative Bürgerbegehren Mittelgewann zu einer ungewöhnlichen Vor-Ort-Aktion in Edingen-Neckarhausen geladen:

 

Schaffen Sie gemeinsam mit uns im Mittelgewann neuen Wohnraum für den bundesweit gefährdeten Steinkauz.

Das Mittelgewann und seine Umgebung gehören zum Lebensraum dieses sympathischen Nachtkobolds. Der NABU und die BI haben die ersten spezielle Steinkauz-Nisthilfen im Mittelgewann angebracht.

 

Besuchen Sie dazu auch unseren YouTube-Kanal und erleben Sie diese Aktion vor Ort.

Alte Apfelsorten. Foto: NABU B. Schaller
Alte Apfelsorten. Foto: NABU B. Schaller

Auf Landesebene setzen wir uns für den Kernlebensraum des Kauzes ein: die Streuobstwiesen. Fast jeder zweite Streuobstbaum in Deutschland wächst in Baden-Württemberg.

 

Dieser Lebensraum muss gesetzlich geschützt sowie ein Schutzkonzept erarbeitet werden!

 

Der NABU wirbt in der Landespolitik und der Verwaltung nachdrücklich und mit Erfolg für wichtige Naturschutzziele: für das Voranbringen des Landesweiten Biotopverbundes, für die Stärkung der naturverträglichen Landwirtschaft mit einem erheblich reduzierten Pestizideinsatz und dem Erhalt von Grünland sowie für eine endlich spürbare Eindämmung des Flächenverbrauchs in Baden-Württemberg – das kommt auch den Heidelberger Steinkäuzen zugute.

 

 

 

 

 

 

 

 

Letzte Aktualisierung: 05.03.2017 (MP)

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