Arbeitskreis Umweltpolitik

Quelle Landsat 2010 (LUBW)
Quelle Landsat 2010 (LUBW)
Ansprechpartnerin
Cornelia Wiethaler
E-Mail: cornelia.wiethaler(at)nabu-heidelberg.de

Beschreibung

Die biologische Vielfalt des Lebens, die menschengemachte Überhitzung der Erde und der Flächenverbrauch sind die aktuellen Schwerpunkt-Themen der Umweltpolitik.


Wir setzen und daher für die Erhaltung innerstädtischer Grünflächen mit dem Thema Stadtnatur ein und fordern die drei „N“, Null-Netto-Neuversiegelung.


Tiefgründige Grünflächen zu sichern hilft der biologischen Vielfalt und den Menschen, die ansteigenden Hitzephasen besser zu überstehen.


Weitere Themen sind Öko-Pflanzenzüchtung, neue Gentechnik und der Klimaschutz mit der Initiative „Heidelberg kohlefrei“.

Was heißt das für Heidelberg?

Heidelberg zählt zu den heißen Städten Baden-Württembergs. Vor diesem Hintergrund, der Strukturvielfalt und dem von Volker Violet, Franz Auer und Prof. Marcus Koch erfassten Artenreichtum der Ochsenkopfwiese haben wir die Bürgerinitiative zum Schutz dieser Wiese mit Kartierungen, Flurbegehungen, Vorträgen und Pressearbeit unterstützt.

Wer Ideen dazu einbringen und mitarbeiten möchte, ist herzlich willkommen.

Treffen

Jeden 2. Montag vor der NABU-Monatssitzung um 18.00 Uhr im Naturschutzzentrum.

++ Aktueller Fotowettbewerb ++

 

Stadtgrün für die Menschen

 

Welche Grünflächen im Heidelberger Stadtgebiet sind Ihnen wichtig und warum?

 

Im Oktober 2019 haben der NABU-Heidelberg mit dem AK Umweltpolitik einen Fotowettbewerb zum Heidelberger Stadtgrün gestartet. Er lief sehr erfolgreich an und machte viele, teils verborgene grüne Kleinode sichtbar. Ein Siegerbild in der Kategorie "Bedroht" stammt aus dem Naturgarten des Theresien-Kindergartens mitten in Rohrbach.

 

Um weiterhin möglichst viele Grünflächen zu erfassen und zu bewahren, verlängern wir den Einsendeschluss bis zum 31. Mai 2020: Fotografieren Sie die aus Ihrer Sicht erhaltenswerten und entwicklungsfähigen Grünflächen im Stadtgebiet. Mehr zum aktuellen Wettbewerb

Aktuelles aus der Stadtpolitik

Am 18.06.2020 stehen 2 Beschlussvorlagen auf der Tagesordnung des Heidelberger Gemeinderates: Die  Verlegung des Ankunftszentrums auf die Wolfsgärten und der Masterplan PHVision.


Diese Beschlüsse hätten den Verbrauch landwirtschaftlicher Flächen von 8 ha in den Wolfsgärten und zusätzlichen 18 ha im Westen von Patrick-Henry-Village, der größten Konversionsfläche in Heidelberg zur Folge.

Der NABU-AK Umweltpolitik sieht diesen erneuten Flächenverbrauch sehr kritisch und unterstützt die Initiative des Asylarbeitskreises und von PHV-Ärzten. 

Ankunftszentrum
2020-06-16 Flyer BAFF-PHV.pdf
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Update Cornelia Wiethaler 19.06.2020: Gestern hat der Heidelberger Gemeinderat der zukünftigen Bebauung von 26 Hektar Ackerfläche am Autobahnkreuz Heidelberg/Wolfsgärten und am Patrick-Henry-Village zugestimmt, obgleich im Patrick-Henry-Village bereits 97 Hektar für Wohnen und Gewerbe zur Verfügung stehen. Flächenverbrauch in dieser Größenordnung fördert die Erderhitzung und entzieht der biologischen Vielfalt ihre Grundlage.


Unsere Sorgen zu diesem Thema teilt auch der NABU-Bundesverband. Heute kam der Aufruf „Stoppt den Flächenfraß“, den ich unterschrieben habe.


Und noch eine gute Nachricht: Für unseren Film zum Thema „Leben und Sterben der Grünflächen in Heidelberg“ haben wir eine kleine Förderung bekommen.

  • Wer erhaltungswürdige Grünflächen in Heidelberg einbringen will, möge sich gerne bei mir melden.

Wer will, kann die Petition des Asylarbeitskreises unterstützen: https://bit.ly/2TuKK0R

 

Zum Kontext der Debatte dieser Film: https://bit.ly/36mzubX


PHV ist auch ein Projekt der Internationale Bauausstellung (IBA) 2022 in Heidelberg. Wir wissen, das der Flächenverbrauch einer der großen Treiber für den Biodiversitätsverlust in Heidelberg ist. Gleichzeitig trägt er in hohem Maße zur Erderhitzung bei. Ein Auftrag zur Entwicklung von PHV ohne zusätzlichen Flächenverbrauch wurde den IBA-Planern jedoch nie erteilt. Der Auftrag zur Entwicklung von PHV wurde vor den Gutachten des Weltklimarates und des Weltbiodiversitätsrates, vor den Hitzesommern 2018 und 2019, vor dem staubtrockenen Frühjahr 2020 und vor der Corona-Krise vergeben.


Mit den neuen Erkenntnissen und Erfahrungen haben wir die Chance, den Masterplan in einer Variante ohne neuen Flächenverbrauch nach zu justieren.


Als Hintergrund-Information ein Beitrag von dem Architekturkritiker Niklas Maak: https://bit.ly/2TvnNuc

Beispiel Ochsenkopfwiese

Foto Rainer Zwatsky
Foto Rainer Zwatsky

Die Ochsenkopfwiese zwischen Bergheim, Wieblingen, der Bahnstadt und dem Industriegebiet Pfaffengrund ist ein vielfältiger und wertvoller Lebensraum für wilde Blumen und Gräser, für Insekten und Vögel. Diesen zu erhalten ist ein Mosaikstein auf dem Weg, dem Insektensterben, dem Verlust an biologischer Vielfalt hier vor Ort zu begegnen.

 

Bereits vor zwei Jahren haben Botaniker des NABU begonnen, dort die Pflanzenvielfalt zu untersuchen: Sie haben 203 Pflanzenarten gefunden! Finden Sie hier die vollständige Liste zum Herunterladen:

Ochsenkopfwiese - NABU-Kartierung
Botanische Artenliste Stand 23. April 2019
Ochsenkopfwiese-2019.pdf
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Kennarten des artenreichen Grünlandes
Kennarten des Artenreichen Grünlands im
Adobe Acrobat Dokument 1.4 MB
Rote Liste der Biotoparten
Rote Liste der Biotoparten.pdf
Adobe Acrobat Dokument 354.6 KB

Weitere Informationen über dieses schützenswerte Biotop inmitten Heidelbergs finden Sie in diesem Bericht von Cornelia Wiethaler hier.

 

 

 

 

Letzte Aktualisierung: 20.06.2020 (MP)

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