Arbeitskreis Umweltpolitik

Quelle Landsat 2010 (LUBW)
Quelle Landsat 2010 (LUBW)
Ansprechpartnerin
Cornelia Wiethaler
E-Mail: cornelia.wiethaler(at)nabu-heidelberg.de

Beschreibung

Die biologische Vielfalt des Lebens, die menschengemachte Überhitzung der Erde und der Flächenverbrauch sind die aktuellen Schwerpunkt-Themen der Umweltpolitik.


Wir setzen und daher für die Erhaltung innerstädtischer Grünflächen mit dem Thema Stadtnatur ein und fordern die drei „N“, Null-Netto-Neuversiegelung.


Tiefgründige Grünflächen zu sichern hilft der biologischen Vielfalt und den Menschen, die ansteigenden Hitzephasen besser zu überstehen.


Weitere Themen sind Öko-Pflanzenzüchtung, neue Gentechnik und der Klimaschutz mit der Initiative „Heidelberg kohlefrei“.

Was heißt das für Heidelberg?

Heidelberg zählt zu den heißen Städten Baden-Württembergs mit dem geringsten Anteil an Grün- und Erholungsflächen. Wer Ideen dazu einbringen und mitarbeiten möchte, ist herzlich willkommen.

Treffen

Nächste Treffen des AK-Umweltpolitik nach Vereinbarung: Anmeldung unter NABU-AK-Umweltpolitik(at)online.de

Termine

 

Der Bürgerentscheid gegen die Verlagerung des Ankunftszentrums für Geflüchtete auf einen fruchtbaren Acker am Autobahnkreuz findet am 11. April statt. Der NABU-AK-Umweltpolitik setzt sich für den Flächenerhalt ein und unterstützt das Bündnis mit seinem X Ja zum Bürgerentscheid.

Gewonnen!

Update 12.04.2021: Die Bürgerschaft hat klug entschieden. Sie will kein „weiter so“ – weder beim Flächenverbrauch noch in der Ausgrenzung von Geflüchteten. Das ist ein großartiger Sieg für Klima- und Biodiversitätsschutz, für Gesundheit und Menschlichkeit in Heidelberg. Der Erhalt der Äcker in Rohrbach, Handschuhsheim und in PHV muss folgen.

 

Der Gemeinderat hat jetzt den Auftrag, den Masterplan PHV so anzupassen, dass dort das Ankunftszentrum einen guten Platz bekommt und nur auf bebauten Flächen, nicht auf Acker gebaut wird. Danke an alle NABU-Mitglieder, die zu diesem hervorragenden Ergebnis beigetragen haben.

Vorläufiges Ergebnis
Kurzbericht_BE21_Gesamt-1.pdf
Adobe Acrobat Dokument 904.6 KB
Artikel RNZ
20210412_RNZ_HD_Bürgerentscheid-1.pdf
Adobe Acrobat Dokument 2.1 MB

Flyer
Plakat Stimmen-Sie-mit-JA-NEU-4.pdf
Adobe Acrobat Dokument 196.1 KB
RNZ-Beilage1
RNZ-Beilage-Vorderseite-1.pdf
Adobe Acrobat Dokument 569.6 KB
Verfahrensstand Wolfsgärten
2021_03_23_Verfahrensstand Wolfsgärten.p
Adobe Acrobat Dokument 117.9 KB
RNZ-Beilage2
RNZ-Beilage-Rueckseite.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.1 MB
Faktencheck
BAFF Faktencheck.docx
Microsoft Word Dokument 22.2 KB

Wir stimmen mit X JA :

Antirassismus Referat StuRa Heidelberg + Antirassismus vor Acht + Arbeitsgruppe Asyl – Rohrbach sagt JA +Asylarbeitskreis Heidelberg +Attac-Heidelberg +Ausländerrat Heidelberg + Bündnis für gerechten Welthandel Heidelberg + Bunte Linke Heidelberg + Chancen gestalten Heidelberg e.V. + der punker e.V. + DIE LINKE + DIE LINKE.SDS Heidelberg + Die PARTEI + Extinction Rebellion Heidelberg + FoKusS Neue Mitte Heidelberg + Fridays for Future Heidelberg + Friedensbündnis Heidelberg + Grün-Alternative Liste Heidelberg + Heidelberg in Bewegung (HiB) + Jusos Heidelberg + Linksjugend solid + Migration Hub Heidelberg + NABU-AK-Umweltpolitik + Seebrücke Heidelberg + Solidarity City Heidelberg + SPD Heidelberg + Studierendeninitiative Patrick-Henry-Village für alle + Über den Tellerrand Heidelberg + ver.di Rhein-Neckar + Volt Europa VVN Heidelberg + Werkstatt Gesundheit + Jaswinder Pal Rath und Sulaiman Durrani, Migrationsbeirat Heidelberg und viele Heidelberger Menschen

Flächenerhalt für Mensch und Natur

Hochkarätige Podiumsdiskussion vom 10.02.2021 jetzt auf YouTube

Jörg-Andreas Krüger. Foto: NABU
Jörg-Andreas Krüger. Foto: NABU

Es geht um den Schutz von Boden als Überlebensraum, um Grünflächen auf tiefgründigem Boden als Basis jeglicher Biodiversität.

 

Heidelberg gehört zu den heißesten Städten in Baden-Württemberg und weist im Vergleich zu den anderen Großstädten Baden-Württembergs die geringsten Anteile an innerstädtischen Grün- und Erholungsflächen auf.

   

Verfolgen Sie die Vorträge auf dem YouTube Channel des AK Umweltpolitik:

 

  • Nachhaltige Siedlungsentwicklung
    Jörg-Andreas Krüger

    Präsident NABU-Bundesverband, Mitglied im Rat für Nachhaltige Entwicklung
  • Die Haut der Erde – ein Gedankenaustausch
    Hans-Peter Kleemann
    stv. Landesvorsitzender NABU-Baden-Württemberg, Fachbeauftragter für Infrastrukturprojekte
  • Handlungsoptionen vor Ort
    Cornelia Wiethaler

    Sprecherin NABU-Heidelberg, Leiterin AK Umweltpolitik, NABU-Heidelberg

 

Moderation: Christopher Paton, NABU Heidelberg

>> Auch auf dem YouTube Channel:

 

Leben und Sterben der Grünflächen in Heidelberg

 

43 Min. Online-Premiere am 13. Dezember 2020.


Handout zum Film
Handout Leben und Sterben der Grünfläche
Adobe Acrobat Dokument 302.5 KB

Spenden - Sie wollen helfen?

 

Die Produktion von wertvollen Natur- und Umweltschutzfilmen ist sehr aufwendig und kostspielig und wird ausschließlich aus Spenden und freiwilliger Arbeit finanziert. Wenn Sie etwas beitragen möchten, freuen wir uns über eine Spende. Ein Spendenquittung kann selbstverständlich ausgestellt werden.


NABU Heidelberg
Bankname: Sparkasse Heidelberg
IBAN: DE15 6725 0020 0000 0329 13
BIC: SOLADES1HDB
Bitte folgenden Hinweis angeben: für Produktionen des AK Umweltpolitik!

Weitere Stellungnahmen und Projekte

Zur beabsichtigten Bebauung des Penta-Parks durch einen Hotel-Neubau

 

Stellungnahme des NABU-Heidelberg vom 06.03.2021

Brief an die Gemeinderäte: "In Ihren Händen, in Ihren Entscheidungen liegt die zukünftige Attraktivität als Lebensort für die Heidelberger Bürgerschaft in Bergheim-West. Wir bitten Sie daher freundlich und eindringlich: Entscheiden Sie sich für die Lebensqualität in Heidelberg! Stimmen Sie für die Erhaltung des Penta-Parks und gegen die aktuellen Bauvorhaben auf dem kleinen Neckarpark. Weiterlesen

Zur geplanten Teilversiegelung des Montellierplatzes in Heidelberg

 

Stellungnahme des AK-Umweltpolitik im NABU-Heidelberg vom 02.02.2021

 

Der AK Umweltpolitik wendet sich entschieden gegen die geplante, etwa 700 m² große Teilversiegelung des Montpellierplatzes für eine unterirdische Technikzentrale der historischen Stadthalle. Weiterlesen

Zu den Durchforstungsmaßnahmen am Mühltal

 

Stellungnahme der Naturschutzverbände zur Kritik an Durchforstungsmaßnahmen im Mühltal: NABU-Heidelberg mit Beiträgen von NABU-AKs, Heidelberger Biotopschutz e.V., BUND-Heidelberg, BUND-Kreisgruppe Heidelberg, Arbeitskreis Rhein-Neckar des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg e.V. und Heidelberger Jägervereinigung e.V.  vom 19.02.2021. Weiterlesen

Warum ist der Erhalt von Ursprungsboden so wichtig?

"Was passiert, wenn man Ackerflächen und Grünflächen versiegelt oder wenn in einem Boden keine Organismen mehr leben?"

Lena Deißer, Mitglied im AK Umweltpolitik, Agrarwissenschaftlerin und Mutter von zwei Kindern teilt ihr Wissen dazu: Weiterlesen.

Dazu passend:

 

Die dünne Haut der Erde – unsere Böden“ lautet der Titel einer Sonderausstellung des Senckenberg-Museums für Naturkunde im ZOO Heidelberg vom 2.4. - 17.10.2021.

„Die Böden stellen die Grundlage für die Biodiversität dar“, sagt Dr. Klaus Wünnemann, Direktor des Zoo Heidelberg. „Die Grundlagen für alles Leben, das sich über und in den Böden abspielt.“ Modelle der Kleinstlebewesen, die wir sonst nie sehen, könne hier auf Augenhöhe betrachtet werden. Die Ausstellung verdeutlicht, warum wir unsere Böden nicht weiter versiegeln dürfen, weder auf den Wolfsgärten, noch am PHV und Kurpfalzhof und auch nicht in Rohrbach. Mehr daüber

Erfolgreich: BAFF-PHV – Bündnis Ankunftszentrum, Flüchtlinge, Flächenerhalt PHV

Hier geht es u.a. um den Schutz vor Versiegelung von 8 ha landwirtschaftlicher Fläche in einem Kaltluftentstehungsgebiet.

Am 9. November wurden die gesammelten Unterschriften für das Bürgerbegehren der Stadt übergeben. Einen Tag später wurden 9.645 gültige Unterschriften gezählt. Am Mittwoch wurde mit der Bekanntmachung des Ergebnisses das Bürgerbegehren offiziell eingeleitet.

  • Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 17.12.2020 das Bürgerbegehren nicht übernommen.
  • Am 11. April 2021 – 4 Wochen nach der Landtagswahl - findet ein Bürgerentscheid statt.

Am 14. März ist Landtagswahl. Das Thema Flächenverbrauch steht an 4. Stelle der 10 Kernforderungen von NABU und BUND an die Landtagsparteien.

10 Kernforderungen
kernforderungen_zur_landtagswahl_2021_bu
Adobe Acrobat Dokument 224.6 KB

Der NABU-AK Umweltpolitik sieht den erneuten Flächenverbrauch sehr kritisch und unterstützt die Initiative des Asylarbeitskreises und von PHV-Ärzten. 

Ankunftszentrum
2020-06-16 Flyer BAFF-PHV.pdf
Adobe Acrobat Dokument 495.7 KB

Update 19.06.2020: Gestern hat der Heidelberger Gemeinderat der zukünftigen Bebauung von 26 Hektar Ackerfläche am Autobahnkreuz Heidelberg/Wolfsgärten und am Patrick-Henry-Village zugestimmt, obgleich im Patrick-Henry-Village bereits 97 Hektar für Wohnen und Gewerbe zur Verfügung stehen. Flächenverbrauch in dieser Größenordnung fördert die Erderhitzung und entzieht der biologischen Vielfalt ihre Grundlage.


Unsere Sorgen zu diesem Thema teilt auch der NABU-Bundesverband. Heute kam der Aufruf „Stoppt den Flächenfraß“, den ich unterschrieben habe.


Und noch eine gute Nachricht: Für unseren Film zum Thema „Leben und Sterben der Grünflächen in Heidelberg“ haben wir eine kleine Förderung bekommen.

  • Wer erhaltungswürdige Grünflächen in Heidelberg einbringen will, möge sich gerne bei mir melden.

Wer will, kann die Petition des Asylarbeitskreises unterstützen: https://bit.ly/2TuKK0R

 

Zum Kontext der Debatte dieser Film: https://bit.ly/36mzubX


PHV ist auch ein Projekt der Internationale Bauausstellung (IBA) 2022 in Heidelberg. Wir wissen, das der Flächenverbrauch einer der großen Treiber für den Biodiversitätsverlust in Heidelberg ist. Gleichzeitig trägt er in hohem Maße zur Erderhitzung bei. Ein Auftrag zur Entwicklung von PHV ohne zusätzlichen Flächenverbrauch wurde den IBA-Planern jedoch nie erteilt. Der Auftrag zur Entwicklung von PHV wurde vor den Gutachten des Weltklimarates und des Weltbiodiversitätsrates, vor den Hitzesommern 2018 und 2019, vor dem staubtrockenen Frühjahr 2020 und vor der Corona-Krise vergeben.


Mit den neuen Erkenntnissen und Erfahrungen haben wir die Chance, den Masterplan in einer Variante ohne neuen Flächenverbrauch nach zu justieren.


Als Hintergrund-Information ein Beitrag von dem Architekturkritiker Niklas Maak: https://bit.ly/2TvnNuc

Heidelbergs Zukunft – an der Nase herumgeführt
Kommentar zum RNZ-Artikel vom 31.03.2021 und Aussagen der Stadt HD

NABU-AK-Umweltpolitik, Cornelia Wiethaler, 7.04.2021

In der Vergangenheit hat sich Heidelberg mit seinen Aussagen und mit den städtebaulichen Maßnahmen nicht immer an die Umweltvorgaben gehalten. Im Ranking als grüne Großstadt in BW liegt sie auf dem vorletzten Platz.
 
Lesen Sie einige Richtigstellungen zu den Aussagen der Stadt Heidelberg: mehr.

Beispiel Ochsenkopfwiese

Update 01.11.2020: Der Gemeinderat hat im Oktober mit 20 zu 19 Stimmen für die Umwidmung der Ochsenkopfwiese in eine Grünfläche gestimmt und damit den Schutz der strukturreichen Wiese beschlossen. Danke!!!

Foto Rainer Zwatsky
Foto Rainer Zwatsky

Die Ochsenkopfwiese zwischen Bergheim, Wieblingen, der Bahnstadt und dem Industriegebiet Pfaffengrund ist ein vielfältiger und wertvoller Lebensraum für wilde Blumen und Gräser, für Insekten und Vögel. Diesen zu erhalten ist ein Mosaikstein auf dem Weg, dem Insektensterben, dem Verlust an biologischer Vielfalt hier vor Ort zu begegnen.

 

Bereits vor zwei Jahren haben Botaniker des NABU begonnen, dort die Pflanzenvielfalt zu untersuchen: Sie haben 203 Pflanzenarten gefunden! Finden Sie hier die vollständige Liste zum Herunterladen:

Ochsenkopfwiese - NABU-Kartierung
Botanische Artenliste Stand 23. April 2019
Ochsenkopfwiese-2019.pdf
Adobe Acrobat Dokument 234.2 KB

Kennarten des artenreichen Grünlandes
Kennarten des Artenreichen Grünlands im
Adobe Acrobat Dokument 1.4 MB
Rote Liste der Biotoparten
Rote Liste der Biotoparten.pdf
Adobe Acrobat Dokument 354.6 KB

Weitere Informationen über dieses schützenswerte Biotop inmitten Heidelbergs finden Sie in diesem Bericht von Cornelia Wiethaler hier.

Wald und Forstwirtschaft im Klimawandel

Natur für sich arbeiten lassen: Stabilisieren – Wiederherstellen

Wald und Forstwirtschaft 2019
190829-nabu-wald-12-punkte-diskussionspa
Adobe Acrobat Dokument 142.0 KB

Mehr über das Thema Wald

NABU Bundesgeschäftsstelle: 12-Punkte-Papier (2019)

 

Der Zustand zahlreicher Waldbäume im Sommer 2019 macht deutlich, dass der voranschreitende Klimawandel sehr konkrete negative Auswirkungen auf die heimischen Wälder hat. Von Komplettausfällen sind nahezu ausschließlich Nadelbaumbestände aus Fichte, Lärche, Kiefer und Douglasie betroffen. Bei Laubbäumen wie Buche, Birke oder Eiche sind bei exponierten Standorten zunehmend Dürreschäden bis hin zum Absterben zu verzeichnen.


 

 

 

 

Letzte Aktualisierung: 12.04.2021 (MP)

Mauersegler gefunden

eulen nach heidelberg

NABU-Büro Heidelberg

Telefon 06221 / 600 705

info@nabu-heidelberg.de

Bei Notfällen: Artenschutz-Fachberater Thomas Hartmann Tel. 06226-78 40 85

Schutz des neckars

Zum Aktionsbündnis Unterer Neckar...

ICh will helfen

Sehen Sie unseren aktuellen Bedarf...

ich bin dabei

Mitglied werden

für Meinen NABU HD