Arbeitskreis Feldflur

Ansprechpartner

Armin Konrad

 

E-Mail: armin.konrad(at)web.de

Beschreibung


Der massive Rückgang der Artenvielfalt ist ein weltweites vom Menschen verursachtes Phänomen. Besonders betroffen sind die Arten der landwirtschaftlich genutzten Flächen.


Strukturelle Verarmung, intensivierter Anbau, ein Mangel an Brachflächen und Stoppelfeldern in Verbindung mit fast flächendeckendem Biozideinsatz führen zum Verschwinden einer artenreichen Wildkräuterflora, zum Fehlen von Insekten, Spinnen und anderen Kleintieren und damit auch zu einem Verlust der Nahrungsgrundlage vieler Vogelarten und anderer Wirbeltiere.

26,3 % des Stadkreises Heidelbergs sind landwirtschaftlichen Nutzflächen - die Feldflur (hier rot gepunktet).

 

Kartengrundlage: OpenStreetMap, Daten aus dem Räumlichen Informations- und Planungssystem (RIPS) der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW)" und Open-Data des Bundesamtes für Kartographie und Geodäsie (BGK) © Armin Konrad


Der AK Feldflur unterstützt internationale Aktionen und Kampagnen zum Schutz der Biodiversität. Auf kommunaler Ebene kooperieren wir mit der Naturschutzverwaltung, um alle Beteiligten in einen Dialog zur Förderung der Biodiversität auf der Feldflur einzubinden.

 

Durch den Aufbau von Informations- und Beratungskompetenz vor Ort wollen wir die Naturschutzverwaltung bei Artenschutzmaßnahmen unterstützen und Landwirte bei der zielartenorientierten Gestaltung von ökologischen Ausgleichmaßnahmen (Ökologischen Vorrangflächen) beraten.


Unsere Themen

  • Gegenseitige Information zu aktuellen Fragen
  • Vermittlung von Hintergrundwissen zu den komplexen Fragen der Landwirtschaft durch Informationsschreiben, Fachvorträge, Filme
  • Exkursionen zu interessanten Gebieten der Heidelberger Feldflur
  • Besuch landwirtschaftlicher Betriebe, Austausch mit den Landwirten
  • Exkursionen zu beispielhaften Projekten in der Rhein-Neckar-Region
  • Kooperationstreffen mit der Naturschutzverwaltung

 

Jeder, der sich für die Erhaltung der Artenvielfalt interessiert, kann sich – unabhängig von Verbandszugehörigkeit und Wohnort – im Arbeitskreis Feldflur in selbstgewähltem Umfang engagieren und zumindest über die Mailingliste Informationen erhalten.

 

>> erstes der monatlichen Treffen am 6. Dezember um 19:00 h im Naturschutzzentrum

Singende Haubenlerche, März 2014 © Armin Konrad
Singende Haubenlerche, 2014 © A. Konrad

Noch in den 1970er Jahren waren Haubenlerchen in den Randbereichen Heidelbergs alltäglich und häufig zu sehen.
Inzwischen hat ihr Bestand in Baden-Württemberg dramatisch abgenommen und umfasst nur noch ca. 50 Brutpaare. Trotz intensiver Nachsuche auf geeigneten Standorten durch Tobias Lepp von der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Rhein-Neckar (OAG Rhein-Neckar) im Jahr 2015 konnten keine Brutpaare in Heidelberg angetroffen werden. Das Haubenlerchenvorkommen muss hier inzwischen als erloschen gelten.

Das gleiche Schicksal droht u.a. auch dem Rebhuhn und der Grauammer. Wenn nicht bald eine Wende in dieser Entwicklung eintritt, werden künftige Generationen Kuckuck (Rote Liste 2 = stark gefährdet) und Feldlerche (Rote Liste 3 = gefährdet) nur noch von Liedern kennen, aber nicht mehr in der Natur antreffen können.

Über Rebhühner und Grauammern in Heidelberg informiert das angehängte pdf.

Rebhühner und Grauammern
Artenvielfalt in der Feldflur 1917.pdf
Adobe Acrobat Dokument 2.7 MB

 

 

 

 

 

Letzte Aktualisierung: 12.11.2017 (MP)

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