Arbeitskreis Greifvogelschutz

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Ansprechpartner

 

Jörg Edelmann

E-Mail: joerg.edelmann(at)gmx.de

Telefon: 0621-122 87192

 

Treffen

Jeden ersten Dienstag im Monat um 19:30 Uhr

Beschreibung

Der Arbeitskreis Greifvogelschutz des NABU Heidelberg befasst sich mit dem aktiven Schutz der einheimischen Taggreifvögel und Eulen.


Die hier vorkommenden Taggreifvögel gliedern sich in zwei Gruppen: Falconiformes (Falkenartige), wie Wanderfalken, Baumfalken und Turmfalken; und Accipitriformes (Habichtartige), wie Habichte, Sperber, Mäusebussarde, Milane, sowie die durchziehenden Fischadler, Weihen und Wespenbussarde.

 

Auch bieten Heidelberg und Umgebung Lebensraum für einige Eulenarten wie Schleiereulen, Waldohreulen, Waldkäuze, Steinkäuze und Uhus.


Viele dieser Arten sind in der Bundesrepublik trotz gesetzlichem Schutz in Ihrem Bestand teilweise stark gefährdet.

Rotmilan. Foto: Manfred Eimers
Rotmilan. Foto: Manfred Eimers

Dabei sind die häufigsten Gefährdungsursachen menschlichen Ursprungs:

  • Illegale Bejagung und Vergiftung
  • Habitatverlust durch Bebauung und intensive Landwirtschaft und Straßenverkehr
  • Brutstörung durch erhöhte Freizeitaktivität
  • Horstplünderung
  • Brutplatzverlust durch Wald- und Forstarbeiten, Flurbereinigung der Landschaft
  • Rückgang des Nahrungsangebots.

Einzigartige Biotope im Heidelberger Umland

Durch seine besondere Lage am Neckar und am Rande des Odenwalds bietet Heidelberg ein besonders breites Spektrum an Biotopen, und damit auch an Greifvogelarten.


Das Neckarufer mit seinen Auwaldresten wird von Baumfalke, Schwarzmilan und durchziehenden Fischadlern als Brut- bzw. Nahrungsrevier geschätzt. Dagegen sind die umliegenden Wälder und Waldränder ideale Lebensräume für Habicht, Sperber, Mäusebussard, Waldkauz und Waldohreule. Die umliegenden Steinbrüche bieten zudem relativ sichere Brutplätze für Uhu und Wanderfalke.

Steinbruch Leferenz, Dossenheim
Steinbruch Leferenz, Dossenheim

Auch in der Stadt selbst, mit ihren hohen Gebäuden und Grünflächen, findet der Wanderfalke, neben dem Turmfalken, einige gute Brutplätze und Jagdreviere. Streuobstwiesen (-reste!) und Obstgärten werden bevorzugt von Steinkauz und Sperber besiedelt. Zudem bieten die zahlreichen Äcker, Felder und Wiesen gute Jagdmöglichkeiten für Turmfalke, Mäusebussard und Schleiereule.

Unsere Maßnahmen

  • Bestandserfassung und Kartierung der vorhandenen Arten
  • Erhaltung der natürlichen Habitate (Biotopschutz)
  • Schaffung künstlicher Nist- und Schlafplätze für Steinkäuze
  • Überwachung von Nistplätzen
  • Pflege und Wiederauswilderung von hilflosen bzw. verletzten Vögeln
  • Zusammenarbeit mit zuständigen Ämtern und Personen sowie Pflege- und Auswilderungsstationen
  • Öffentlichkeitsarbeit, z.B. durch Vorträge und Exkursionen

 

 

 

Letzte Aktualisierung: 14.07.2015 (MP)

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