Arbeitskreis Fledermäuse

Ansprechpartner

 

Christopher Paton

 E-Mail: info(at)nabu-heidelberg.de

 

Treffen

Wird noch bekannt gegeben

 

Beschreibung

Der Arbeitskreis Fledermäuse des NABU Heidelberg befasst sich mit dem aktiven Schutz der einheimischen Fledermausarten und bietet eine Plattform für alle, die sich engagieren möchten.


Eine bedeutende Arbeit besteht außerdem in der Umweltbildung. Das Kennenlernen dieser bewundernswerten Tiergruppe und der Abbau von etwaigen Ängsten und Vorurteilen sind dabei wichtige Ziele. Über das Jahr verteilt bieten wir mehrere Exkursionen an.

Christopher Paton hängt am Bergfriedhof einen Fledermauskasten auf
Der Arbeitskreisleiter Christopher Paton hängt am Bergfriedhof einen Fledermauskasten auf

Fledermäuse in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg gelten 23 Fledermausarten als heimisch. Derzeit sind von 19 Arten Reproduktions-nachweise bekannt. Viele der hier vorkommenden Arten sind als selten einzustufen und besitzen einen hohen rechtlichen Schutzstatus. Innerhalb der letzten rund 50 Jahre sind jedoch viele Fledermausbestände trotz des gesetzlichen Schutzes zum Teil dramatisch zurückgegangen und gelten als stark gefährdet.


Zu den Gefährdungsursachen zählen:

  • Zerstörung von Quartierstandorten: hierzu zählen Rodungsarbeiten ebenso wie (energetische) Sanierungsmaßnahmen an Gebäuden
  • Störung von Quartieren (insbesondere störungsempfindliche Winterquartiere)
  • Zerstörung von Jagdhabitaten
  • Tötung der Tiere durch Windkraftanalgen oder Verkehr
  • Belastung mit Chemikalien, vorwiegend durch den Pestizideinsatz in der Landwirtschaft aber auch im Privaten (u.a. Holzschutzmittel, Pestizide im Garten)


Die Gefährdungsursachen sind dabei vorwiegend menschlichen Ursprungs und können daher ebenso von Menschen zum Positiven beeinflusst werden.

Zwergfledermaus-Baby. Foto: Kaija Spruck
Zwergfledermaus-Baby. Foto: Kaija Spruck

Fledermäuse benötigen insektenreiche und vielfältig strukturierte Biotopkomplexe, in denen ihre Ansprüche an Sommer-, Winter- und Balzquartiere sowie Jagdgebiete erfüllt werden. Hierbei gibt es sowohl Arten die auf alte Wälder oder strukturreiche Offenlandschaften angewiesen sind als auch Arten, die gerne in Gebäuden Unterschlupf finden und siedlungsnah leben. Um die Tiere schützen zu  können ist es daher wichtig zu wissen, mit welchen Arten man es zu tun hat und welche ökologischen Ansprüche sie stellen.

Sehen Sie hier eine gute Übersicht des NABUs über die heimischen Fledermausarten: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/fledermaeuse/arten/11297.html

Fledermäuse in Heidelberg

Breitflügel-Fledermaus. Foto: Kaija Spruck
Breitflügel-Fledermaus. Foto: Kaija Spruck

Das Schloss Heidelberg ist zusammen mit dem Leimener Steinbruch das bedeutendste Winterquartier für Fledermäuse in Nordbaden. Im Sommer kommen regelmäßig Große Mausohren, Breitflügel- und Langohr-fledermäuse vor, im Winter dazu mehrere hundert Zwergfledermäuse (die in Heidelberg häufigste Art), Zweifarbfledermäuse und Abendsegler.

 

 

 

 

 

Letzte Aktualisierung: 28.10.2017 (MP)

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