Arbeitskreis Amphibien & Reptilien

Foto: Wilfried Münster
Foto: Wilfried Münster

Ansprechpartner

Wilfried Münster (wilfried.muenster(at)nabu-heidelberg.de)

 

Wenn Sie die Aktivitäten in diesem Arbeitskreis interessieren, können Sie sich auf eine Mailingliste setzen lassen und sind immer informiert. Melden Sie sich dazu beim Arbeitskreis (ak-amphibien-reptilien(at)nabu-heidelberg.de) oder tragen Sie sich selbst in die Liste ein und bei Bedarf wieder aus:

 

https://intern.ogbw.de/mailman/listinfo/ak-amphibien-reptilien

Treffen

Wegen Terminen bitte beim AK-Leiter anfragen.

Beschreibung

Gelbbauchunke (NABU Heidelberg)
Zauneidechse. Foto: Manfred Eimers
Der Arbeitskreis Amphibien und Reptilien befasst sich mit Maßnahmen zum Schutz von Laichgewässern für Amphibien sowie der Anlage und Pflege von Nistplätzen für Reptilien (z. B. der Äskulapnatter). Außerdem werden hier Exkursionen für Groß und Klein und alle Naturbegeisterten angeboten.
Es gibt viele Möglichkeiten, sich für den Schutz der Tiere vor Ort zu engagieren.

Gegenüber neuen Ideen für Projekte sind wir immer offen, aber auch für bereits laufende Aktionen werden stets Helfer gesucht. Interessierte, die sich erst einmal ein Bild von unserem Arbeitskreis machen möchten, sind herzlich willkommen!
Wir haben auch viele Ideen für den Amphibienschutz in Ihrem eigenen Garten.

Besuchen Sie auch unseren NABU-Kanal auf YouTube oder den liebevoll betreuten und professionell aufbereiteten Partnerkanal von Wilfried Münster zum Wilden Heidelberg.

Projekt Amphibienschutz/ Amphibienwanderung

Rund 4000 Tiere gerettet – erfolgreiche Bilanz!

 

Die Amphibienwanderung im Großraum Heidelberg war auch 2020 hervorragend organisiert. Die Leiter der beiden NABU-Arbeitskreise „Amphibienwanderung“ mit Diana und Ronny Schwalbe sowie der Arbeitskreis „Amphibien und Reptilien“ mit Wilfried Münster waren zusammen mit 60 bis 70 ehrenamtlichen Helfern erneut auf den Heidelberger Brennpunkten unterwegs. Bis zum 1. Mai 2020 konnten insgesamt 3941 Tiere gerettet werden, davon 2975 Erdkröten, 478 Feuersalamander. 369 Bergmolche, 66 Fadenmolche, 52 Grasfrösche, 6 Teichmolche, 6 Ringelnattern, 2 Springfrösche und 1 Blindschleiche.

 

Die Helferinnen und Helfer trafen sich mit Taschenlampen, Warnwesten und Sammeleimern auf 1290 Einsätzen, waren mehr als 1018 Stunden unterwegs und legten dabei rund 2378 Kilometer zurück. Kernpunkte waren die Ausgleichflächen Ziegelhausens (über 1700) und die Rohrbacher Panoramastraße (über 900 gerettete Amphibien).

 

Hier bewährt sich auch die gute Zusammenarbeit mit dem Umweltamt der Stadt Heidelberg: Neben dem maßgeblichen Engagement eines jeden Beteiligten an den Rettungsaktionen ist es auch der Absicherung der Amphibien-Wanderwege durch Krötenzäune, flankierende Warnhinweise an den Straßenquerungen bis hin zu Vollsperrungen zu verdanken, dass sich die Zahl der geretteten Tiere von 2.070 in 2019 im laufenden Jahr 2020 fast verdoppelte.

Übrigens: die Tiere wandern hin und zurück. Die Aktion hat demnach zwar eine beobachtbare Startphase Ende Januar/Anfang Februar, zieht sich dann aber bis in den August hinein. „Die Anzahl der freiwilligen Helfer war noch nie so groß!“, freut sich Wilfried Münster über die gemeinsam erreichten Erfolge dieses Jahres.

Projekt Äskulapnatterschutz

Jährlich im Herbst pflegen wir einige Eiablageplätze der größten Schlangenart Deutschlands – der Äskulapnatter (Zamenis longissimus).


Diese kommt in Deutschland lediglich in vier voneinander getrennten, kleinen Populationen vor, wovon sich eine im hessischen und baden-württembergischen Odenwald um Hirschhorn am Neckar befindet.

Im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Äskulapnatter um Dr. Michael Waitzmann führen wir Pflegemaßnahmen und ein Monitoring an den für den Schutz der Art angelegten Eiablageplätzen durch.  Mehr dazu finden Sie hier.

Das Bahnstadtprojekt - Ausgleichsflächen für Eidechsen

Bahnstadtprojekt
Bahnstadtprojekt. Foto: M. Braun

Dieser Arbeitskreis hat die Umsiedlung von Mauereidechsen im Rahmen des Bahnstadtprojekts begleitet. Auf dem ehemaligen Gelände des Heidelberger Stadtteils „Bahnstadt“ hatte sich eine sehr große Population von Mauereidechsen und Zauneidechsen entwickelt. Unter Mitwirkung des Arbeitskreises wurden deshalb im Zuge der Bebauung von der Stadt Ausgleichsflächen angelegt und ausgewiesen, die der NABU heute noch regelmäßig kontrolliert.

Regelmäßige Kartierungen

Es gibt aber auch noch viele andere Aufgaben. So sind zum Beispiel Kartierungen von Zauneidechsen, Mauereidechsen und Schlingnattern im Raum Heidelberg zu tätigen, vorhandene Lebensräume zu begehen oder bestehende Trockenmauern als wichtiges Habitat für die Tiere zu kontrollieren.

Stars und Sternchen vor der Kamera - einmalige Motive für Fotografen

Gerade für Fotografen bietet der Arbeitskreis Reptilien ungeahnte Gelegenheiten, an wunderschöne Motive heranzukommen. Hier eine Auswahl von absolut professionellen Fotos unserer heimischen Reptilien und Amphibien: Zum Vergrößern bitte anklicken!

 

Fotos: Sandra Panienka und Manfred Eimers.

 

 

Letzte Aktualisierung: 10.05.2020 (MP)

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Bei Notfällen: Artenschutz-Fachberater Thomas Hartmann Tel. 06226-78 40 85

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