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08.12.2010 (Mittwoch) , 19:30 Uhr
„Bilderreise durch die Natur und Kultur der Türkischen Ägäis“ (Vortrag)
Treffpunkt: Naturschutzzentrum, Schröderstraße 24 (Hinterhaus), HD-Neuenheim
Leitung: Corinna Heyer und Volker Violet

Pressemitteilung

11.12.2009 12:00 Uhr von Administrator

Der NABU fordert: Keinen Mittelmarkt auf den Berg!

Stärken wir die in beiden Bergstadtteilen zentral gelegenen Geschäfte!

"Stadt der kurzen Wege" gehört schon lange zum Schlagwort-Repertoire des NABU.

Die Grafik drückt es aus: Für die Bewohner eines Stadtteils ist es wünschenswert, alle häufig frequentierten Stellen zu Fuß erreichen zu können. Man fühlt sich wohl, weil Leben in den Straßen herrscht, viele Autofahrten überflüssig sind, Menschen ohne Auto gleiche Chancen wie Autofahrer haben...

Aus dieser Grundposition des NABU lässt sich seine Stellung zum Mittelmarkt unmittelbar herleiten: Selbstverständlich müssen die Läden auf dem Boxberg und im Emmertsgrund erhalten bleiben, insbesondere die beiden Märkte. Da sie (vorläufig?) unwirtschaftlich sind, müssen sie subventioniert werden, was im Falle des Marktes im Emmertsgrund ja bereits geschieht (durch Aktion Mensch).

Die Auswirkung eines "Mittelmarktes" zwischen den Stadtteilen auf die bereits vorhandenen Märkte und die anderen Geschäfte ist nicht abzuschätzen. Können sie sich halten? Müssen sie schließen? Letztere Befürchtung ist leider berechtigt; den Erhalt dieser Geschäfte kann niemand versprechen! Schon jetzt ist klar: In den Boxberger Markt wird nur investiert werden, wenn sich der Gemeinderat gegen den Mittelmarkt entscheidet.

Unumstritten bleibt: Der Mittelmarkt würde von den meisten Kunden mit dem Auto angefahren. Aus Sicht des NABU können diese Kunden genauso gut einen der vielen Märkte im Tal ansteuern. Werden jedoch beide Märkte auf dem Berg verbessert und gestärkt, wird es den Autoverkehr spürbar reduzieren.

Nicht zuletzt wegen des Flächenverbrauchs lehnt der NABU den Mittelmarkt entschieden ab. Schon Landes-Umweltministerin Tanja Gönner (CDU) sprach sich für die Netto-Null beim Flächenverbrauch aus, ihr Nachfolger Peter Hauk (CDU) tut dies nicht minder. Statt immer wieder Ausreden zu erfinden und Ausnahmen zu fordern, gilt es nun endlich, einmal "Schluss damit!" zu sagen. Stärken wir die in beiden Bergstadtteilen zentral gelegenen Geschäfte!

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