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16.04.2011 von Dr. Andreas Eickhorst

Blumen statt Beton

Für ein naturnahes Erholungsgebiet auf frei werdendem Airfield-Gelände!

Heidelberg Army Airfield (Foto: Sebastian Klink)

Der Naturschutzbund Heidelberg hat jetzt auf seiner Mitgliederversammlung 2011 ein erstes Konzept für eine naturnahe Neu-Nutzung der frei werdenden US-Militärflächen (Armee-Flugplatz) zwischen den Stadtteilen Kirchheim und Pfaffengrund erarbeitet. Eine Resolution, in der die Stadt Heidelberg zu den entsprechenden Maßnahmen aufgerufen wird, wurde einstimmig von den Delegierten verabschiedet.


Das 17 Hektar große Gebiet beinhaltet Felder und Wiesen mit einer reichen Vogelwelt wie Feldlerchen, Turmfalken, Graureihern und gelegentlich sogar Wachteln. Der NABU möchte diese Artenvielfalt an Tieren und Pflanzen mitsamt ihrer guten Lebensqualität erhalten und den Heidelberger Bürgern damit auch ein Stück Lebensqualität direkt vor ihrer Haustür ermöglichen. Da ebenfalls daran gelegen ist, dass weiterhin erfolgreich Landwirtschaft in Heidelberg betrieben wird, setzt er sich auch für eine naturverträgliche Landwirtschaft auf den ehemaligen Airfield-Flächen ein.

Der NABU hofft auf einen Ankauf der Flächen durch die Stadt Heidelberg und bietet seine Mitarbeit bei der Schaffung des geforderten naturnahen Nutzungskonzeptes an. Dies umfasst neben einer Änderung des Bebauungsplans, so dass das „Kurze Gewann“ ausschließlich für die Landwirtschaft genutzt wird, unter anderem auch den Rückbau des Stückerwegs und damit die Verlegung der K 9707 auf den Grasweg. „Da die Fläche nun frei wird, man also niemandem etwas weg nehmen muss und rings herum eine hohe Biodiversität angetroffen wird, bietet sich geradezu an, Tieren und Pflanzen so ein Stück Lebensraum zurückzugeben“, so der NABU in seiner Resolution.

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