Nachricht
18.01.2012 von Gärtnervereinigung HD-Handschuhsheim u.a.
Hände weg vom Handschuhsheimer Feld!
Appell an den Heidelberger Gemeinderat (18.01.2012)
- Eine vereinsinterne Freizeitanlage mit vielen breitgefächerten negativen Begleiterscheinungen gehört nicht in die ökologisch und agrarbiologisch wertvolle Feldflur Heidelbergs. Die Zukunft der Gärtnerbetriebe ist gefährdet.
- Das Handschuhsheimer Feld ist ein klimaökologischer Ausgleichsraum für die dicht bewohnten Stadtteile Neuenheim, Handschuhsheim und Wieblingen. Der Gesetzgeber hat diesen besonderen Qualitäten in seinen Planwerken Rechnung getragen; Bebauung und Versiegelung zerstören diese Qualitäten.
Damit hätte die Diskussion um ein neues Domizil für den Heidelberger Reiterverein im Handschuhsheimer Feld beendet sein müssen und die Stadtverwaltung sollte endlich einen neuen Standort für den Reiterverein außerhalb des Handschuhsheimer Feldes entwickeln.
Es kann nicht weiter angehen, dass der Heidelberger Reiterverein alle alternativen Vorschläge, die ihm nicht gefallen, pauschal ablehnt.
Der Sachstand
Der Heidelberger Reiterverein hat laut RNZ vom 15.12.2011 erneut einen Vorstoß unternommen, sich im Handschuhsheimer Feld anzusiedeln. Es handelt sich jetzt um die Vorbehaltsflächen für den Botanischen Garten und um gärtnerische Flächen im Gewann Schänzel und im Gewann Schläuchen mit mindestens 8 ha Fläche, auf der sich der Reiterverein mit seinen Gebäuden, Koppeln und Reitanlagen ausbreiten will. Es ist abzusehen, dass die Flächen für die Koppeln, die dem Land gehören, nach Norden verlagert werden müssen, wenn das Land eigene Bedürfnisse anmeldet.
Die Stadtverwaltung wird nachdrücklich aufgefordert, die Standortdiskussion „Handschuhsheimer Feld“ zu beenden, die Suche auf der gesamten Heidelberger Gemarkung zu eröffnen und für die Durchsetzung des Auftrages aus der Mediation zu sorgen.
Unterzeichner
Berufsverbände, Vereine und Naturschützer lt. Unterschriftenliste vom 18.1.2012


