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13.12.2011 von Dr. Andreas Eickhorst & Gerhard Kaiser (LNV BaWü)

Keine Ausnahmen für den „Olympia-Park“

Naturschützer setzen sich beim Regionalverband für den Erhalt wertvoller Freiflächen ein.

Geplantes Olympia-Gelände an der A5 (Gemarkung Eppelheim)

Zurzeit stellt der Regionalverband Rhein-Neckar den Einheitlichen Regionalplan Rhein-Neckar neu auf und befindet sich in der Phase der Diskussion und Fertigstellung. Im Herbst 2011 stellte diesbezüglich die Gemeinde Eppelheim den Antrag, eine in den Augen des LNV besonders schützenswerte landwirtschaftlich genutzte Fläche angrenzend zu Heidelberg-Kirchheim als für einen „Olympia-Park“ vorgesehene Nutzungsfläche mit in den Regionalplan noch nachträglich aufzunehmen.


Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) und das Bündnis „Kein Olympiapark – Landwirtschaft erhalten“ haben sich bereits in den letzten Monaten mehrfach deutlich gegen dieses Bauvorhaben gewandt. Mit diesem Gebiet, welches in einer wertvollen Frischluftschneise für die Stadt Heidelberg liegt, sollte nicht noch weiterer wertvoller Boden für immer mehr Versiegelung und Bebauung in der Region Heidelberg geopfert werden. Dazu fand auch eine sehr gut besuchte Begehung des Bündnisses vor Ort statt.

Mit dem beigefügten Schreiben haben sich LNV und Bündnis nun an den Regionalverband Rhein-Neckar gewandt, um auch auf dieser Ebene ihr Anliegen deutlich zu machen und auf die Gefahren des strittigen Vorhabens „Olympia-Park“ hinzuweisen.  Dort machen die Unterzeichner Klaus Ihlenfeld, Dr. Andreas Eickhorst und Gerhard Kaiser stellvertretend für das gesamte Bündnis deutlich, dass das Ziel der Landesregierung , künftig den Flächenverbrauch in Baden-Württemberg zu reduzieren, mit weiteren kontraproduktiven Ausnahmen wie der jetzt von Eppelheim beantragten nicht erreicht werden kann. Das Gebiet mit seiner hohen Bedeutung in den Bereichen Klimaschutz, Landschaftserhaltung, Landwirtschaft, Hydrologie und Naherholung dürfe nicht den regional sehr strittigen kurzfristigen monetären Interessen einzelner Investoren und Politiker geopfert werden, so die abschließende Botschaft des Schreibens.

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