AK Biotoppflege
Arbeitskreis Biotoppflege
- Ansprechpartner: Philipp Kremer
- E-Mail: philkremer(at)hotmail.com, Telefon: 0170/8953614
Treffen
Jeweils der letzte Samstag im Monat um 9:30 Uhr am NSZ, bzw. 10:00 Uhr direkt am Biotop. Abweichende Termine und Details zu den Einsätzen werden kurzfristig per E-Mail bekanntgegeben.
Beschreibung
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Die Biotoppflege umfasst Maßnahmen zum Schutz und zur Pflege von Lebensräumen in ihrer natürlich und historisch gewachsenen Vielfalt. Die Landschaft in Deutschland ist größtenteils eine Kulturlandschaft, d.h., durch die Bewirtschaftung des Menschen stark beeinflusst. Durch die Intensivierung der Bewirtschaftung in moderner Zeit wurden und werden viele Lebensräume zerstört, womit ein drastischer Artenschwund einhergeht.
Durch die Pflege verschiedener Biotope versucht der NABU die Vielfalt der Lebensräume und damit der Tier- und Pflanzenarten zu erhalten. Biotoppflege verhindert somit das unumkehrbare Aussterben von Arten. Sollten sich auf größerer Fläche, z. B. durch eine extensivere Wirtschaftsweise in Forst- und Landwirtschaft wieder mehr Lebensräume bieten, können sich diese Arten wieder weiter ausbreiten.
Eng damit zusammen hängt die Biotopvernetzung, damit ist gemeint, die einzelnen Biotope, die häufig inselartig isoliert in einer intensiv genutzten Landschaft liegen, zu verbinden. Dadurch wird die Trennung der Biotope vermindert und die Individuen können von einem Biotop ins andere wandern, so dass der für die Arterhaltung wichtige Genaustausch stattfinden kann.
Eine Kurzvorstellung aller Biotope, die wir in Heidelberg pflegen, finden Sie hier.
Welche konkreten Arbeiten werden durchgeführt?
Der Arbeitskreis Biotoppflege führt in erster Linie Mäharbeiten durch. Mit Hand- oder Motorsensen werden Brombeeren, Disteln und Brennnesseln gemäht, um zu verhindern, dass diese Arten sich zu stark ausbreiten und die anderen Arten verdrängen. Durch das Offenhalten von Teilflächen entsteht ein Mosaik aus freien Flächen und Büschen, das vielen Tieren optimale Lebensbedingungen bietet. Auch lichtbedürftige Pflanzenarten werden dadurch gefördert. Gleichzeitig ist es ein Ziel, Neophyten zurückzudrängen. Als Neophyten bezeichnet man Pflanzen, die erst in neuerer Zeit, vor allem aus Nordamerika und Ostasien, zu uns gelangt sind. Hierzu zählt z.B. die Kanadische Goldrute, die sich in der Kirchheimer Kiesgrube bereits sehr stark ausgebreitet hat.


