Arbeitskreise
Lernen Sie unsere AKs kennen!
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AK Kindergruppen
AK PrÖff
AK Vogelkunde
AK Biotoppflege
Ansprechpartner:
Philipp KremerTel.: 06221/7500132 (mobil: 0170/8953614)
Treffen:
Jeweils der letzte Samstag im Monat um 9:30 Uhr am NSZ, bzw. 10:00 Uhr direkt am Biotop. Abweichende Termine und Details zu den Einsätzen werden kurzfristig per E-Mail bekanntgegeben.
Beschreibung:
Die Biotoppflege umfasst Maßnahmen zum Schutz
und zur Pflege von Lebensräumen in ihrer natürlich und
historisch gewachsenen Vielfalt. Die Landschaft in Deutschland ist
größtenteils eine Kulturlandschaft, d.h., durch die Bewirtschaftung
des Menschen stark beeinflusst. Durch die Intensivierung der Bewirtschaftung
in moderner Zeit wurden und werden viele Lebensräume zerstört,
womit ein drastischer Artenschwund einhergeht. Durch die Pflege
verschiedener Biotope versucht der NABU die Vielfalt der Lebensräume
und damit der Tier- und Pflanzenarten zu erhalten. Biotoppflege
verhindert somit das unumkehrbare Aussterben von Arten. Sollten
sich auf größerer Fläche, z. B. durch eine extensivere
Wirtschaftsweise in Forst- und Landwirtschaft wieder mehr Lebensräume
bieten, können sich diese Arten wieder weiter ausbreiten.
Eng damit zusammen hängt die Biotopvernetzung, damit ist gemeint,
die einzelnen Biotope, die häufig inselartig isoliert in einer
intensiv genutzten Landschaft liegen, zu verbinden. Dadurch wird
die Trennung der Biotope vermindert und die Individuen können
von einem Biotop ins andere wandern, so dass der für die Arterhaltung
wichtige Genaustausch stattfinden kann.
Welche konkreten Arbeiten werden durchgeführt?
Der Arbeitskreis Biotoppflege führt in erster Linie Mäharbeiten durch. Mit Hand- oder Motorsensen werden Brombeeren, Disteln und Brennnesseln gemäht, um zu verhindern, dass diese Arten sich zu stark ausbreiten und die anderen Arten verdrängen. Durch das Offenhalten von Teilflächen entsteht ein Mosaik aus freien Flächen und Büschen, das vielen Tieren optimale Lebensbedingungen bietet. Auch lichtbedürftige Pflanzenarten werden dadurch gefördert. Gleichzeitig ist es ein Ziel, Neophyten zurückzudrängen. Als Neophyten bezeichnet man Pflanzen, die erst in neuerer Zeit, vor allem aus Nordamerika und Ostasien, zu uns gelangt sind. Hierzu zählt z.B. die Kanadische Goldrute, die sich in der Kirchheimer Kiesgrube bereits sehr stark ausgebreitet hat.

